Naturdenkmäler

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Kaisereiche


Naturdenkmal Nr. 111 des Landkreis Birkenfeld

Die Krummenauer Kaisereiche zählt sicherlich zu den imposantesten Bäumen im gesamten Hunsrück. Anfang der 90-er Jahre wurde die Eiche einer „baumchirugischen Sanierung“ unterzogen. Faule Äste wurden entfernt und tiefe Risse, die zum Teil von Blitzeinschlägen herrühren, wurden mit einer speziellen Masse verschlossen. Heute lässt sich feststellen, dass diese Maßnahme nur mäßigen Erfolg gebracht hat. Damals (1990) wurde der Baum auf ca. 370 Jahre geschätzt. Damit dürfte die Eiche heute an der 400 Jahr-Marke „knacken“. Der Stammumfang beträgt heute ca. 6,43 Meter ( gemessen 1 Meter über Bodenhöhe am 18.09.2011 anläßlich der diesjährigen Obstweinwanderung ). Die Höhe dürfte bei geschätzten 25 Metern liegen.

© Gerd Böhnke – 21.11.10

 

 

Wacholderheide



Naturdenkmal Nr. 113 des Landkreis Birkenfeld

 

Der Überlieferung nach umfasste die Wacholderheide Anfang des 20. Jahrhunderts noch mehr als 60.000 qm. Sie wurde allerdings von den Einwohner bis Mitte der 30er Jahre auf 1/6 Ihrer Fläche reduziert. Der Wacholder wurde, mangels damals vorhandener Fußmatten, als Fußabtreter genutzt. Diesem „Ansinnen“ der Bevölkerung wurde dann im Jahre 1939 ein Ende gesetzt. Im Amtsblatt der Regierung zu Trier vom 1. Juli 1939 wurde die noch vorhandene Fläche unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetztes gestellt. Seit Mitte der 90er Jahre wird die Fläche von Schafen beweidet. Mit Hilfe der damaligen oberen Landespflegebehörde der Bezirksregierung Koblenz (die Kosten wurden durch die Bez. Regierung getragen) wurden Ginster und Weißdorn aus dem gesamten Bereich entfernt und der vorhandene marode Zaun durch einen neuen ersetzt. Die Beweidung wird seit diesem Zeitraum durchgeführt. Die Kosten trägt die untere Landespflegebehörde (Landkreis Birkenfeld).

© Gerd Böhnke – 21.11.10

 
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Veröffentlicht 2011 von der Ortsgemeinde Krummenau. Alle Rechte vorbehalten.